Juli 2011
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Nehmen wir einen normalen Tag, ein Tag an dem die meisten im Stress ertrinken, die Erdanziehung wirkt auf die Mundwinkel, Augenringe die sich farblich dem Himmel anpassen. Ein Schritt aus der Tür, ein wichtiger Schritt, ein Schritt der einem so viel eröffnet, den man anders tut als sonst. Man geht nicht man schwebt, einem ist mehr nach tanzen als nach laufen, mehr nach rennen als nach gehen. Rein in Tante Emma- Laden, Verkäuferin die innerlich mehr flucht als denkt und man strahlt sie an, lässt sie teilhaben an der inneren Sonne. Ein lächeln, ein ehrliches, dankbares Lächeln besiegt ihr Gesicht und schon hat man sich gegenseitig etwas geschenkt. Alles fließt, alles fließt in die richtige Richtung, alles ist perfekt. Ab in den Park, ins Grüne, atmen und leben. Man beginnt was man liebt, keine Musik, die eigene innere Melodie genügt und jongliert sich in Trance, lacht, tanzt, Blicke treffen nicht, nein sie ehren. Man ist wer man ist, ohne Fassade und Bedenken. Der Abschied fällt nicht schwer, geliebte Menschen bleiben, egal wo sie sind, und es regnet. Ein Regen der nur dir gehört, weil du ihn gemacht hast, weil der Himmel dir was schenken will. Es perlt warm und sanft die Haut entlang und dir fällt kein schöneres Gefühl als dieses ein. Schuhe aus, Boden spüren, Gänsehaut, LEBEN! Das Sofa lockt, man sinkt hinein in die wohlige Atmosphäre und es war
FANTASTISCH